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Strahlend durch den Winter: Warum deine Haut jetzt Extra Pflege braucht

vor 7 Stunden
2 Min. Lesezeit
Winterzeit

Wenn die Temperaturen sinken, der Wind auffrischt und drinnen die Heizungen laufen, freut sich die Seele auf gemütliche Stunden mit Tee und Decke. Deine Haut hingegen gerät in der kalten Jahreszeit unter Dauerstress. Das Ergebnis: Sie spannt, wird trocken, schuppt oder reagiert empfindlich. Um deinen Teint sowie deinen Körper auch im Herbst und Winter gesund und strahlend zu halten, ist eine angepasste Pflegeroutine essenziell.


Warum die Kälte der Haut zusetzt

Schon ab Temperaturen unter 8 °C verlangsamen die Talgdrüsen ihre Arbeit und produzieren deutlich weniger Hautfette (Lipide). Dadurch schrumpft der natürliche Hydro-Lipid-Film, der die Haut wie ein Schutzmantel umgibt.

Gleichzeitig sorgt die Kombination aus frostiger Außenluft und trockener Heizungsluft dafür, dass der Haut kontinuierlich Feuchtigkeit entzogen wird. Die Hautbarriere wird durchlässiger, reagiert schneller gereizt und verliert ihre Elastizität.


Die 5 besten Tipps für deine Winter-Pflegeroutine


1. Reichhaltigere Texturen für das Gesicht wählen

Im Sommer reichen leichte Feuchtigkeitsfluids oder Gele meist aus. Im Winter benötigt die Haut zusätzlich Lipide, um die Feuchtigkeit einzuschließen.


  • Tipp: Wechsle von einer Öl-in-Wasser-Emulsion zu einer reichhaltigeren Wasser-in-Öl-Creme. Inhaltsstoffe wie Ceramide, Shea-Butter, Squalan oder Pflanzenöle (z. B. Jojoba- oder Mandelöl) stärken die geschwächte Hautbarriere.


3. Heißes Wasser meiden

Ein langes, heißes Bad oder eine heiße Dusche tut bei Kälte gut, entzieht der Haut jedoch wertvolle Lipide.


  • Tipp: Wasche dein Gesicht und deinen Körper mit lauwarmem Wasser. Massiere den milden Schaum deiner Naturseife sanft ein, ohne stark zu rubbeln.


3. Sanfte Reinigung: Auf die richtige Naturseife setzen

Herkömmliche Duschgele und Seifen enthalten oft scharfe Tenside (wie SLS), die den ohnehin geschwächten Schutzmantel der Haut komplett auswaschen. Eine echte handgemachte Naturseife (im Kaltrührverfahren hergestellt) ist im Winter die ideale Alternative.


trockene Haut

  • Das Geheimnis der Überfettung: Gute Naturseifen weisen einen hohen Überfettungsgrad (oft zwischen 8 % und 15 %) auf. Das bedeutet, dass ein Teil der pflegenden Pflanzenöle im Verseifungsprozess nicht verseift wird und direkt beim Waschen als pflegender Fettfilm auf der Haut verbleibt.

  • Natürliches Glycerin: Bei der traditionellen Seifenherstellung entsteht natürliches Glycerin, das in der Seife verbleibt. Es bindet Feuchtigkeit und schützt die Haut schon beim Duschen vor dem Austrocknen.

  • Worauf du achten solltest: Wähle im Winter Naturseifen mit hohem Anteil an Rizinusöl, Olivenöl, Sheabutter, Kakaobutter oder Mandelöl. Seifen mit Ziegenmilch, Honig oder Hafer sind besonders beruhigend für trockene, juckende Haut.



4. Fokus auf Lippen und Hände

Hände und Lippen besitzen kaum Talgdrüsen und eine sehr dünne Hornschicht. Durch häufiges Händewaschen im Winter trocknen die Hände schnell aus.


  • Tipp für die Hände: Ersetze flüssige Handseifen am Waschbecken durch eine feuchtigkeitsspendende Naturseife mit Rückfettung. Cremst du deine Hände vor dem Schlafengehen dick ein und ziehst dünne Baumwollhandschuhe darüber an, wirken die Wirkstoffe über Nacht wie eine Intensivmaske.

  • Tipp für die Lippen: Trage unterwegs stets einen Lippenbalsam mit natürlichen Wachsen (z. B. Bienenwachs oder Candelillawachs) bei dir.



5. Feuchtigkeit von innen und außen zuführen

Die richtige Pflege wirkt von beiden Seiten:


  • Luftfeuchtigkeit steigern: Ein Luftbefeuchter im Schlaf- oder Arbeitszimmer wirkt Wunder gegen trockene Heizungsluft.

  • Ausreichend trinken: Auch wenn das Durstgefühl im Winter geringer ist als im Sommer, braucht der Körper weiterhin 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee am Tag.

 
 
 

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